neulich...

Donnerstag, 21. August 2014


 neulich...

eine Idee
und die anderer
ein Stoff von weit her
und viel Gekniffel an einer Schulter


 lately...
an idea
and one of someone else
a fabric from far away
and very much thinking at a shoulder

























Zeug das keiner braucht...

Dienstag, 19. August 2014

Aber trotzdem Spaß macht...

Handyhüllen beispielsweise.
Und nachdem ich in letzter Zeit gefühlte 725.000 Mal Society6 gelesen habe...kann ich jetzt endlich auch mit MEINEM Design eine Handyhülle haben.
Und ihr auch ;-))
Hier entlang

Not every new item is needed.
But some of them give a lot of joy.
Like mobile cases.
After I read so often society6 recently...eventually I can order a mobile case with MY designs...
and you too ;-))
this way

Kürbiskernölbrot

Montag, 18. August 2014


Ab und zu bekomme ich so einen Öko/Selfmade/Consciousnessanfall.
Dann muss alles selbst.
Oder viel.
Aus einem mir nicht ganz erfindlichem Grund koche ich gern Marmelade ein.
Ich esse Marmelade nicht wahnsinnig gern.
Es muss was mit dem Horten zu tun  haben.
Also letztens die Brombeere.
Und ich wollte dann natürlich nicht meine superexquisite Edelbrombeermarmelade auf
irgensoein Kaufbrot schmieren.
Also Brot backen.
Das ganz Schnelle kann ich sogar auswendig.
Das beinhaltet ein Achterl Olivenöl.
Und da bei mir ein schöne Flasche Kürbiskernöl der Frau des Cousins des Mannes rumsteht, bin ich wohl ganz dem Gourmet in mir verfallen und dachte mir: Warum nicht?
Ergebnis so gut, dass man es mit gutem Gewissen hier verbraten kann.
Sogar mit Brombeermarmelade.
Und sogar vom Kindermund bestätigt.
Also:

400 g DinkelVKmehl (ginge mit Weizen sicher auch, bei Roggen ev. 1/2 so, 1/2 so...)
1 Packung Germ (Trocken oder frisch)
1 EL Salz
1 TL Zucker (for se Dinger in se Germ)
1 guter Schuß, denke ein schwaches Achterl wird's schon gewesen sein
Wasser lauwarm nach Bedarf

alles in irgendwas wo man gut kneten kann (Rührschüssel oder Weidling)
und
kneten
kneten
kneten
ohne wem hier nahetreten zu wollen, aber das geht wirklich am allerbesten mit den Händen.
Gerne auch Kinderhände.
Irgendwann ist es dann eine Kugel mit glatter Oberfläche.

Mit Geschirrtuch abdecken und warten.
Warten.
Warten.
Damit das Warten schneller geht, kann man dazwischen was anderes machen.
Egal was, Hauptsache es dauert mindestens zwei Stunden.

Dann sollte sich unter dem Tuch schon bisschen was in Richtung Größenwachstum getan haben.
Wenn nein, nochmal warten, aber Teig an wärmeren Platz.
Wenns ganz kalt in der Wohnung sein sollte, ev. bei 50° im Backrohr...

Wenn ja.
Nochmal kneten.
In eine Form.
Oberfläche einritzen.
Alles ist möglich.
Form- und Oberflächentechnisch.
Striezelzopf?
Muffins?

220° vorgeheizt.
Kleine Schüssel Wasser dazu
Bisschen Wasser auch auf Oberfläche des Teiges.
(Sesamkörnchen drauf... wer will)

Gute 3/4 Stunde backen.
Auf Rost auskühlen.

Mhmm...


Pumpkinseedoilbread

I was totally in jam making.
Blackberries.
While finishing I did not wanted to spread this georgous super high end luxury blackberry jam onto an average supermarket bought bread.
So bread making.
I have a super simple recipe in my mind.
It needs a good heap of olive oil.
But just in front of me stands a wonderful pumpkinseed oil from husbandscousinswife.
So I went for this and was very satisfied.
Little kid too.
Works even with blackberry jam.

Pumpkinseedoilbread

400 g flour (I used spelt)
1 pkg yeast (fresh or dry)
1 generous heap of pumpkinseed oil
1 tbsp salt
1 tsp sugar (for the little yeasties)
water lukewarm on demand

mix/knead everything together, add water as needed.
Kneading works best while done with your hands.
Or the hands of your little ones.
After a while you should have a ball with smooth surface.
Cover with towel and let rest.
To shorten resting time do something different.
At least for the next two hours.

Did something changed?
In size?
NO?
Add resting time and if your kitchen is very cold, maybe put your dough into the oven 50°/122 F.

Yes?
Perfect.
Knead once more properly.
Put into form.
Or shape.
Muffins?
Scratch surface.
Add sesame seeds.
Let your fantasy flow.

Put on oven 220°/430 F
Put a small bowl with water inside.
Brush some water on dough surface.
Put in oven for at least 3/4 hour.

Let cool on grid.
Mhhmm...

Sponsored post: nice stuff

Freitag, 15. August 2014


Es freut mich sehr, dass der erste Sponsorpost für die liebe Anni von Nice Stuff sein darf!
Vielen vielen Dank!

Nun bin ich jetzt nicht die ganz groß begabte Kuchenbäckerin.
Aber Schmetterlingsmuffins?
Mit Sicherheit ein Bringer.
Bei Menschen sagmermal unter 17.
Auch Anni bestätigt das:
"Die sind super für Kindergeburtstage, wo diese ganzen aufgeregten Mädchen eh nie einen richtig großen Muffin schaffen!"
Gut.
Ich freue mich übers Probebacken und tatsächlich.
Das Ergebnis ist durchaus herzeigbar.
Ich gebe zu, ich hatte eine Assistentin.
Das kleine Kind.
Schon 6.
Rührte eifrig am Joghurbecherkuchen.
Der bei uns mangels Joghurt ein Topfen(Quark)becherkuchen geworden ist.
Keinerlei geschmackliche Einschränkungen.
Dafür durfte die geschmacklich nicht soooo überzeugende selfmade Schokolade von Frau Earthsprout* hin. 
Und hat sich dort ebenfalls geschmacklich neutral bis bestenfalls unterstützend verhalten.
Nach perfektem Gerühre, lasen wir die Gebrauchsanleitung für die Förmchen und die wollen zunächst mit warmen Spülmittelwasser ausgespült und dann mit non-sticking-oil-spray eingesprüht werden.
Das erstere habe ich erledigt.
Das zweitere haben wir quasi todesmutig gegen Einpinseln mit Öl ausgetauscht.
Und das wiederum mangels Backpinsel abgewandelt:
In ein Förmchen etwa einen halben Esslöffel Öl und den dann mit Hilfe der Finger in den anderen Förmchen gut verstreichen. 
Kleine 6-jährigen Finger eignen sich da besonders gut dafür.
Dann einen guten Esslöffel Teigmenge in jedes Förmchen.
Schnell noch die Ränder abgewischt und ab ins Rohr.
Gute 15 Minuten sind gerade noch aushaltbar in der Wartespanne einer 6-jährigen.
Dann wieder raus mit den Schmetterlingen.
Am besten mit dem Backrohrgitter.
Und wie raus mit den Kuchenschmetterlingen aus der Form?
Augen zu und kippen.
Brav purzelten alle raus.
Und verbrannte Lippen waren nur durch ein scharfes "Heiss!" zu vermeiden.

Die Dinger waren wunderschön.
Aber etwas äh ..naja...dick.
Also die zweite Charge nur ganz flach angefüllt.
Nochmal gewischt.
Und nochmal gewartet.
Ja, besser, flacher.

Fazit:
Herrliche 12 Schmetterlingsmuffins.
Perfekt für Menschen wie mich.
Denn weil das Muster so schön ist, ist es dann eigentlich auch schon wieder aus mit Getue.
Perfektionisten könnten noch Smarties oder Liebesperlen draufkleben.
Oder es einfach bleiben lassen und die Dinger so servieren.

Auswaschen dank Ölfinger gar kein Problem.
Einziger Tipp am Rand:
Gleich zwei kaufen, dann ist man mit einer Teigmenge auch auf einmal fertig!

Also gleich auf zu NICE STUFF!


Joghurtbecherkuchen:
1 Becher Joghurt (ca. 250 ml)
1 Ei
3/4 Becher Zucker
1 Becher Öl
2 Becher Mehl
1TL Backpulver

alles vermischen
selbst die Reihenfolge ist egal
180° im Backrohr
als Muffins ca. 15 min
als Kuchen länger

*Ich mag Frau Earthsprouts Blog sehr. Und vieles von ihr Angeregtes habe ich auch schon erfolgreich probiert. 
Aber wenn es dazu kommt "Raw", "Vegan" und "Healthy" in einem Satz mit "Süß" zusammen zu bringen, muss man offenbar andere Geschmacksnerven haben als ich. 
All das Rumgetue hätte ich mir sparen können. 
Ein Bissen Kochschokolade hätte die gleiche Wirkung auf meinen Gaumen. 
No, Ms Earthsprout, bei Schoki bitte einmal setzen und bei Milka nochmal von vorne anfangen.

Anni runs the really super nice ONLINE SHOP NICE STUFF. 
Among hords of items and goodies, each you immediately fall in love, she sells silicone baking molds.
Not simple silicone baking molds.
BUTTERFLY SHAPED SILICONE BAKING MOLDS.

People knowing me better know I am good at coffee making but my talent as baker is limited.
But these butterfly molds were teasing so much, I wanted to give them a try.
"They are perfect for girls parties, where all these super stressed little ones are not able to eat an average muffin!" tells Anni, knowing as mother of two girls.
Great I was hooked.
I employed an assistant.
Little kid.
Already 6 years old.
And we sticked to simple things:
Yoghurtcupcake.
Just without yoghurt due to no yoghurt in the fridge.
We took cream cheese.
No tasty difference was tastable.
We added the not so perfect result from my experience with Earthsprouts raw chocolate.
Also no harms to taste.
Little kid mixed.
After a while we decided mixing is perfect.
Mold packaging wanted mold to be rinsed in warm soapy water.
Done by me.
And to be sprayed with nonstickingoilspray.
Nothing like this at hand.
We sticked to oil.
Poured amount of approx. 1 tbs into one mold and spread into others with fingers.
Little 6 year old fingers are perfect for that.
Then heaped one spoonful of dough into each mold.
Cleaned edges.
And into the oven.
15 Minutes are just enough to not overstress 6 year old waiting abilities.
Finished!
But now?
How to remove?
Just flip whole mold.
Little butterflies are popping out perfectly.

Only one thing...they are.. hm... fat.

Ok.
Next patch.
Oiling.
But while heaping I kept an eye to fill really poorly and spread into all edges.
Again some cleaning.
And some waiting.
Again perfect popping and this time more flat butterflies.

Cleaning the mold after the job is done, is no job at all. 
Thanks to perfect oiling.

So if you want to move over to Annis NICESTUFF, make sure to have a look at the MOLDs.
Only one tip left: Buy two, so with a regular amount of dough you are done in one baking step.

Yoghurtcupcake
1 cup yoghurt (plain is good, vanilla is perfect ;-) (approx. 250 ml)
1 egg
3/4 cup sugar
1 cup oil
2 cups flour (everything works: wheat, spelt,..)
mix
180° (356 F)
15 min for muffins
more for bigger shapes



neulich...

Donnerstag, 14. August 2014



neulich...
war Stoff
und noch mehr Stoff
und eine Suche nach
Hintergrund
eine Farbe
zum Anbeten

lately...
has been fabric
and more fabric
and a search for
background
a color
to adore


Wo ich bin. Und wo nicht.

"Physisch können wir nicht an zwei Orten gleichzeitig sein, aber im virtuellen Raum verteilen wir uns auf all die Geräte und Netzwerke, die wir nutzen. Andere Nutzer behandeln unsere Profile, Konten und Adressen, als hätten sie es mit dem Original zu tun - mit dem Inhaber des Accounts persönlich. Die Frage ist immer 'Warum hat er meine Email nicht beantwortet?' und nicht 'Wann wir er sich mit dem internet verbinden und das Verzeichnis aufrufen, in das mein Text hineinkopiert worden ist?'"
aus: Douglas Rushkof, "Present Shock - Wenn alles jetzt passiert", orange press

Besser hätte ich es nicht sagen können.
Ich bin eine Bloggerin.
Mal mehr.
Mal weniger.
Ich habe - grad wieder - mal mehr Spaß am Blogschreiben.
Und auch grad wieder mal mehr Spaß am Lesen derselben.
Ich hänge - wenn - zu viel Zeit bei Pinterest herum.
Ich lese auch Mails.
Und schreibe natürlich auch welche.
Ich SMSe.
Nie soviel dass das Kontingent, das mein Betreiber mir einräumt auch nur annähernd ausgereizt wird.
Und ich telefoniere.
Letzteres zugegeben immer ungerner.

Was ich noch nie wollte.
Ist facebooken.

Das Konvolut, der oben von mir aufgezählten und genutzten Plattformen ist für mein Empfinden eigentlich schon zu groß.
Alles davon kann ich auf meinem Handy.
Und in der allergrößten Not tue ich das auch.

Aber am liebsten habe ich die Plattformen auf den, für sie zugeschnittenen Medien.
Ich blogge am PC.
Weil ich meistens auch nette Bilder dazugeben mag.
Und nette Bilder heißt Bildbearbeitungsprogramm.
Und dann simma schon wieder weg vom Handy.
Oder Tablet.
Mails detto.
Anhänge.
Gesendete Mails.
Recherchen.
CCs und BCCs.
Alles Zeug das, zumindest ich, nicht gut am Handy kann.
Kryptische 115-Zeichen-Infos in der SMS-Abteilung sind Freunden und Menschen mit denen mich private Interessen (Kindergarten, Hort) verbinden, vorbehalten.
Mir dreht sich der Magen um, wenn ich ein Mail mit drängendem Unterton am Handy beantworten muss, das eh meist nicht mehr ist, als "kann jetzt nicht, keine Daten bei mir"... werde ich mich zu Hause an dieses Mail noch erinnern? Was mach ich jetzt, dass ich es nicht vergesse.

Vergessen.

Zu oft.

Leider.

Völlig unschuldiger Absender.
Aber die völlig verblödete Unart doch immer wieder Mails von unterwegs zu checken....

Und nun sollte ich noch eine Plattform regelmäßig abgrasen?

Ich habe meinen Blog auf Facebook verlinkt, so dass die Menschen, die sich gerne bei Facebook herumtreiben, nicht extra hierher kommen müssen, sondern gleich alles schön bei einander haben.
Das bedeutet für mich, dass ich nur ab und an bei Facebook vorbeischaue.
Wenn ich mal einen neuen Schnitt mache, poste ich das extra.
Oder wenn ich einen Burgplatz vergeben darf.

Mit Sicherheit komme ich nicht täglich dort vorbei.
Oft sogar nicht mal wöchentlich.

Dann schaue ich doch wieder mal.
Und lese eine Nachricht aus April.
Und eine aus Juni.

Und wundere mich.
Nur weiß ich nicht über wen.
Bin ich wirklich schon so ein vorsintflutlicher Mensch, dass ich gerne an mich gerichtete Anfragen gesammelt in einem Medium haben möchte?
Quasi Wählscheibenfestanschlusstelefon?

Also der/die geneigte Leser/in möge richten.
Ich komm trotzdem nicht öfter bei FB vorbei.
(Wenn ich mich daran erinnere, dass es Jugendliche gibt, die von FB wieder weg gehen, weil ihre Eltern dort sind, scheine ich vielleicht wenigstens eine Sache als Elternteil richtig zu machen ;-))

Das ist meine persönliche Alm.
Wenns wirklich wichtig ist, notfalls Brieftaube.
Oder Mail.


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