Katze, Sack...BUCH!

Freitag, 25. Juli 2014


So.
Es ist wahr.
Es ist so wahr, dass die Katze jetzt aus dem Sack darf:
ICH HABE EIN BUCH GESCHRIEBEN!!!!

Also, jede/r der/die auch mal durch diese Gasse kam, wird mir zustimmen, dass ich vielleicht ein, zwei, drei Sachen zum Besten gegeben habe. Damit aber irgendwann die geneigte Leserin, der geneigte Leser den Schmontz von mir auch WIRKLICH lesen kann, braucht es einer Lektorin: Stefanie, also nimm jetzt schon mal einen RIESENDANK von mir entgegen...ich weiß jetzt warum, in jedem Buch der/die AutorIn immer den Lektoren danken. Ohne sie wäre wohl das meiste nur unverständliches Gewäsch...

Wie die Bilder oben schon ahnen lassen, habe ich keinen Krimi oder einen Liebesroman geschrieben, sondern...nona: ein NÄHMASCHINENBUCH!

Besonders schön dabei ist, dass es in der sehr sympathischen Perlenreihe erscheint, die es schon seit dem vorigen Jahrhundert gibt. Stets eine zuverlässige Adresse um sich die nötigen Informationen für sagen wir mal Kartenspielen, Rumbatanzen oder den aufgeräumten Haushalt auf niederschwellige und niedrigpreisige Art zu holen. Quasi eine Vorstufe zum heutigen Blog.

So ist unser Nähmaschinenbuch auch gedacht. Klein, fein, soll es seinen Platz neben der Nähmaschine finden. Und hoffentlich bald ein abgegriffener, mit Eselsohren versehener unentbehrlicher Kamerad für die ersten Stunden mit dem neuen Gerät sein.

Ich war zuerst durchaus ein wenig angespannt. Es ist ja eine Sache eine Anleitung für einen Schnitt zu machen, wo, wenn ich die nicht gut mache, mich zwar meine KundInnen verteufeln können, aber sonst niemand zu Schaden kommt. Aber bei einem Buch? Menschen investieren in mich. In mein Können, in meine Zugkraft. Sie investieren Geld. Sie investieren Zeit. Werde ich das alles wert sein?
Irgendwann war das Manuskript fertig und die Nähmaschinenhändlerin meines Vertrauens, die wirklich auch eine Koryphäe auf dem Gebiet der Wartung ist, war so nett und hat gegengelesen.
Als sie dann gemeint hat, es wäre alles richtig bis auf ein paar modernere Lösungen (ähem ich bin ja auch noch im letzten Jahrhundert geboren und meine ersten Nähversuche waren noch auf einer TRETnähmschine ...hüstel, man möge mir also eine gewisse Antiquiertheit nachsehen ;-))). Also die modernen Sachen korrigiert, aber ansonsten großes Lob für den flotten Stil eingeheimst...
Puh, da fiel mir wirklich ein sehr großer Stein vom Herzen!

Und als dann jetzt auch noch die Bildchen geschossen (Vielen Dank liebe Miriam für 722mal Geduld haben) und ausgesucht waren, da hatte ich dann auch das Gefühl, ich glaub´ ich hab ein Buch geschrieben ;-))))

Also, wer noch ein bisschen unsicher ist, an der Nähmaschine oder vielleicht noch gar nicht näht und mit dem Kauf eines Nähmaschinenbuchs liebäugelt, aber auch wer schon glaubt alles zu wissen, könnte von dem einen oder anderen Tipp noch überrascht werden. Also bitte alle...BITTE WARTEN bis Anfang Oktober!

Dann erscheint nämlich hochoffiziell das:

Meine Nähmaschine und ich- Buch 

Perlen-Reihe Band 722

ISBN 978-99006-036-0


Vorbestellbar hier: Buchkontor

burg 7.0 kein platz frei!

Freitag, 4. Juli 2014





So meine Lieben, ich weiß jetzt gar nicht, wie ich Euch das ankündigen soll.. die Burg 7.0
Aber es ist nur noch ein Platz frei!!!!
Unglaublich.

Lauter Wiederholungstäterinnen und ihre Freundinnen.
Und das obwohl ich bei der letzten Burg das geschafft habe, wovor ich mich immer schon gefürchtet habe: zu überbuchen. In dem ganzen Kuddelmuddel von Stornierungen und Neubuchungen und überhaupt (immerhin hatten wir das 5x) habe ich es geschafft, dass dann plötzlich 13 Damen da waren.

Aber ein Zusatzbett und super entspannte Teilnehmerinnen haben es möglich gemacht, dass ich mein Gesicht waren konnte ;-)) RIESENDANKESCHÖN nochmal an Judith, Andrea und Karin. Ich hätte natürlich sofort das Zusatzbett genommen, aber Alex, die immer meine Zimmergenossin ist, war krank und das wollte ich dann auch wieder nicht. Der kranken Alex jemanden, den sie nicht so gut kennt, ins Bett legen. Und Katy, die Alex gut kennt, konnte man nicht zur kranken Alex legen, weil Katy selber angeschlagen war und verständlicherweise jetzt nicht neben einer kleinen Virenschleuder liegen wollte.
Also Ihr seht, die Burg 6.0 hatte wohl nicht die besten Karten.
Aber weil die Burg eben die Burg ist. Ein Zauberort. Und zauberhafte Teilnehmerinnen. 
Deshalb ist es eben doch wieder eine ganz tolle Burg geworden.
Ich hatte es geschafft, den Dachischnitt fertig zu kriegen und die Burgdamen durften ihn schon vorab nähen. Und Susanne hat zwei tolle Wickelkleider gemacht. Auch die anderen Projekte waren 
wunderbar. Allerliebste Kindersachen. Ein grenzgeniales Hemd für einen kleinen Herrn in Linz. Wieder wunderbare Puritoröcke. Kathrin hat auch wieder ein supertolle Hose nach ihrem supertollen Hosenschnitt genäht und sonst ihren Kleiderkasten neu definiert: Modell aus zwei Shirts mach ich jetzt eins. Oder aus drei zwei... Karin ist ein schönes Stück weitergekommen auf ihrem Weg, wie mache ich meine Nähmaschine zu meiner Freundin! Du schaffst es Karin!!! Und auch all die anderen haben sooo tolle Sachen gemacht. Ein definitives Glanzstück dieser Burg ist aber das Dachi-Wendekleid von Andrea. Die hat den grenzgenialsten Stoff - Batik auf der einen Seite, Streifen auf der anderen. Da hatten wir die Idee, man könnte doch ein braves Dachi machen und mit Flatlocknähten das Ganze so gestalten, dass sie das Dachi auch wenden kann ... Andrea hat zwar zwischendurch kurz Zweifel bekommen... gefühlte 127 km Schrägbandeinfassung mit Zwillingsnadel ist aber auch wirklich eine Herausforderung. Aber das Ergebnis sprach für sich: Gratulation liebe Andrea! Ich hoffe Du ziehst Dachi nie wieder aus - es steht Dir hervorragend und ist wirklich ein super super SUPERkleid geworden!

Diesmal gab es auch sogar wieder eine Burgführung mit dem Burgfräulein Barbara. Ihre Mutter, Sabina, der wir die Burg so wie sie ist zu verdanken haben, ist vor kurzem verstorben. Eine wirklich tolle bemerkenswerte Frau. Schön, dass einige von uns sie noch kennenlernen durften. 
Ansonsten war eigentlich alles wie es immer war: schön und gut und nett und angenehm und..und. und...

Ich freu mich auf Burg 7.0 und es wäre gelogen, würde ich sagen, dass ich mich nicht sehr geschmeichelt fühle, dass die Burg sooo schnell (fast) ausverkauft ist... 
Ich habe gerade eine nunsagenwermal interessante Lebensphase (nicht lustig, vielleicht später mal mehr dazu) und gerade deshalb freut mich das umso mehr!

 KEIN PLATZ MEHR FREI!!!

Wer hat noch nicht oder wer will noch mal!
Diesmal mit viiiiel Zeit - weil das erste Mal 3,5 Tage:
Anreise DONNERSTAG Mittag/Nachmittag 16. Oktober 2014 
bis Sonntag 19. Oktober 2014.

Alles andere wie gehabt.
3 Übernachten im Doppelzimmer
Frühstück auf der Burg
Mittags eine Suppe/Buffet von mir
Abends Spaziergang zum Wirten im Dorf
dazwischen steht die übervolle Küche jedem zur Verfügung, Kaffee, Tee, Säfte alles da.
Manchmal gibt es sogar großzügige Menschen, die Aperol für Aperol Sprizz mitnehmen...;-))
Andere bereichern das Kuchenbuffet...;-)))

Die Burg Feistritz ist in Feistritz am Wechsel, 80 km südlich von Wien.





Kaum zu glauben...DACHI ist fertig!

Dienstag, 1. Juli 2014

   jeweils im Uhrzeigersinn von links unten: Maria, Berti, Claudia

    Konstanze,Karen ,Katarina,Marie Louise,Frau Julimond

   Heike, Astrid aka Frau Nadelwahn, Alexandra, Maria



So meine Lieben,
die Ihr soooo lange auf den Wickelkleidschnitt Dachi warten musstet...
JETZT IST ER FERTIG UND IM WEBSHOP!!!!

Vielen, vielen, vielen Dank an die sooooo tollen Testnäherinnen. Ihr habt suuuuper Sachen gemacht - WOW!
Wie man an den Bilder sehen kann, sieht Dachi IMMER SUPER aus. Ob einfärbig oder wild gemustert. Ob lange Ärmel oder kurze. Ob viel Busen oder gar keiner. Bauch oder nicht. Man kann eigentlich nie was falsch machen... eben ein Kleid wie ein Freund ;-)))

PS: und hier hat sogar die kleine Botin noch was zum Thema Dachi zu bieten!

Viel Spaß mit Dachi und einen schönen Sommer wünsch ich Euch!

Eventually I managed to finish the Dachi wrapdress pattern.
A super big thank you to all test sewers, who did a georgous job - THANK YOU!  
As everyone can see, Dachi is perfect for everybody: uni or wild patterns, short or long sleeves. Big bust or none, belly or not. Dachi flatters everyone...a dress like a friend ;-)))

Have much fun with Dachi and have a great summer!

Leise bin ich bei Dir

Montag, 2. Juni 2014




Schon länger befasse ich mich mit der Wirkung von Kleidung.
Auf andere.
Damit bereits jahrzehntelang.
Auf mich.
Eher ein junges Unterfangen.
Und weil ich gerade wie ein waidwundes Reh.
Dachte ich an Schutz.
An Stütze.
An eine liebevolle Aura.
Und wenn ich sie nur so ganz zart fühle, wollte ich ihr Unterstützung geben.
In meiner aktuellen Befindlichkeit kann das eher nicht das Polyesterkleid mit Retromuster sein.
Ich brauche etwas, das mich wohlwollend einhüllt.
Alex hat in ihrem Stoffsalon einen Stoff, der da heißt Shot Cotton.
Textilprofis sagen Chambray.
Ein Baumwollgewebe, wo Kette und Schuss unterschiedliche Farben haben.
Businessmännerfrauen kennen das von den Hemden. Dort oft in Weiß und Blau.
Bei Alex in den wunderschönsten Farben.
In eine Art Indigoblaugrün habe ich mich verliebt.
Ich könnte den Stoff ballenweise kaufen und einfach nur anschauen.
Ich habe es aber geschafft mir ein Aura-Kleid zu nähen.
Ein einfacher Schnitt.
Weit.
Mit zwei Bindebändern auf den momentan am wunderschönsten passenden Leibumfang anzunähern.
Alex traumhafteste Knöpfe öffnen das Herz oder schließen gut zu.
Am schönsten zu waschen mit meinem neuen Lieblingswaschmittel, das so einen zarten Duft hinterlässt und dann am Bügel sich selbst überlassen.
Bei Bedarf leise einhüllen lassen.
Leise bin ich bei Dir.
Könnte das Kleid sagen.

Dresspoetry.
Silently.
I am with you.
The dress could whisper in my ears.
In moments when I need more support, more protection, more stability.
I sewed a dress which supports me, my aura.
Made from a great fabric, called shot cotton.
In an unbelieveable great color.
Closed with more unbelieveable great buttons.
Washed with my new favorite detergent, then left on hanger until I find myself again in urgent need for aura support.

See your sun

Freitag, 30. Mai 2014


Noch immer.
Noch immer überfällt es mich.
Das Gefühl der Atmenot.
Des Schockzustandes.
Dabei ist es bald zwei Jahre her.
Kann man so lange am Tod eines Menschen rumkauen?

Ich habe gemerkt, dass ich gleich unmittelbar nach dem Tod meiner Mutter in eine Art Aktionismus geflüchtet bin.
Offenbar hat man einen guten Wächter in sich, der immer nur so viel zu lässt wie gerade möglich ist.
Und manchmal scheint das eigenhändige Renovieren eines Hauses viel leichter möglich als der Moment der Ruhe.

Deshalb zwinge ich mich nun nichts Großes zu tun.
Den Schmerz auszuhalten.
Ich möchte ihn durchgehen.
Durchaus nicht uneigennützig.
Es möge danach gut ruhen.

Aber so mittendrin.
Im Tsunami der Emotionen.
Ich habe schon einfachere Phasen im Leben gehabt.
Besonders schwierig finde ich die Aufspaltung zwischen der inneren Auseinandersetzung.
Mit mir.
Mit meiner Mutter.
Und dann wieder mit mir.
Und wieder mit ihr...
Und der äußeren realen Welt.
Der Partner meines Lebens an meiner Seite.
Der versteht.
Aber dennoch draußen ist.
Und meinen Kindern.
Die sich mit einer (mental) oft nicht präsenten Mutter rumschlagen dürfen.
Und dann wieder das Aushalten des Erkennens dieser Situation.
Und das nicht panisch werden darüber.
Und dann schon.
Eine Zwiebel ist dagegen in ihrer Vielschichtigkeit ein Duplo-Legostein.

Als kleiner, kleinster Nebeneffekt habe ich - glücklicherweise - wieder die HANDarbeit entdeckt.
Kleine Projekte, die wachsen dürfen.
Nichts was im Kopf schon bis ins letzte Detail durchdacht ist.
Sondern eine Annäherung.
Ein Stoff, ein Muster, das inspiriert.
Dann darf sich ein zweites dazugesellen.
Vielleicht noch eines.
Und immer wieder Zeit dazwischen.
Tage.
Nächte.
Und dann findet das Wort seinen Weg.
Und irgendwann alles zusammen.

Meine Kinder finden es schön.
Ich habe ihnen versucht zu erklären, dass jeder Mensch in sich eine Sonne trägt und man möge sie
erstens erkennen und
zweitens möglichst oft scheinen lassen.
Und drittens scheint sie manchmal eben aber auch nicht.
Aber man weiß, sie wird es wieder tun.
See your sun!


ps: vergessen zu erwähnen, aber durchaus wichtig:
alle Stofffuzelchen, die hier so schön zueinander gefunden haben, sind von Alex wunderbarem Stoffsalon: Vielen Dank liebe Alex, dass Du so schöne Dinge einkaufst, aus denen zu zaubern so zauberhafte Projekte ein Geschenk und eine Gnade ist!

Mutti in der Hauptstadt

Donnerstag, 22. Mai 2014

Am Rande des Blogger-Mum-Events durfte ich auch die zwei Hauptstadtmuttis kennenlernen.
Und sie mich.
Das Ergebnis wäre hier nachzulesen.
Und ein Bild, das ich gerne mag.
Wie viele Menschen, mag ich Bilder von mir meistens nicht so gerne.
Das hier aber ist ein schöner Anfang, dieser Unart sanft zu entwachsen ;-))
DANKE Muttis!


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