Always...

Freitag, 19. September 2014


Ich mag an meinen Schnitten, dass ich sie immer mag und immer wieder mag.
Die Anguruhose in Jersey ist momentan gerade gut.
Sehr gut sogar.
Mit meinen neuen Turnpatscherln (vom Kleiderschweden) und dem ewigen Klassiker Streifenleiberl genug formell um mir das Gefühl zu geben, dass das, was ich tagsüber trage, sich von dem, was ich nachts an habe optisch unterscheidet.
Aber nicht im Wohlfühlfaktor. Hehe.
Schönes Wochenende.


What I like most about my patterns is the fact I like them again and again.
Currently Anguru in knit fabric version is close to perfect.
With my new sneakers and the always beloved stripey it is just enough proper to give me the impression I have changed from my pyjamas.
But not when it comes to comfyness. Hehe. 
Enjoy weekend.







Paperlove

Donnerstag, 18. September 2014



Zwei Schulkinder.
Ein Kühlschrank, wo man was drauf hängen kann.
(In der Grossstadtwohnung war der hinter einer Küchenkastlfront und damit unbrauchbar für lustige Magnete...)
Ein neues Leben als Landmutter, die mittags drei mal die Woche die Nachkommenschaft vor dem Hungertod rettet.
Ein neues Leben als Landmutter, deren Kinder mit dem Bus in die Schulstadt fahren und die selbst nicht mehr drei Mal am Tag an einem Supermarkt vorbeikommt und dort mal schnell was einkauft.
Also:
Stundenplan ist jetzt enorm wichtig. Wann kommen die heim und was haben die morgen - muss das Religionsheft mit?
In der Grossstadtschule sind solche Dinge nicht an mich herangekommen. Oder vielleicht habe ich sie nicht gesucht?
Einkaufsliste. Einmal die Woche Großeinkauf.
Das letzte Mal hatte ich das, als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe. Seither war mein Leben fast immer im dritten Stock ohne Lift. Bei selbst noch so großer Motivation zum Wocheneinkauf, meine Einkäufe waren im Umfang nie größer als ein Einkaufssackerl oder mein Rucksack.

Selbstverständlich hat sich diese für uns neue Kühlschranktürmagnetwand sofort mit allem gefüllt, wo man nicht weiß, was man sonst damit tun soll.
Mein neues Monk-ich bekam jedes Mal Augenkrebs.


Also Handlungsbedarf.
Aber ich habe nicht 13 Ausgaben kleinformat graphisch betreut, dass ich vor den Stundenplänen meiner Kinder in die Knie gehe! Ha! Und gscheite Einkaufslisten, To-do-Listen oder halt Zettel wo man schnell was drauf schreiben kann, die optisch erträglich sind, bitte auch gleich.


Je nach Stil kann man die Notizzettel mit eher blumigen oder industrialchicen Magneten am Kühlschrank an machen.
Die Stundenpläne kleben dank Masking Tape.
Die grafischen Häuser sind von Snug.


Natürlich sehen die Stundenpläne auch im Kinderzimmer chic aus ;-)).
(Eine Wand ist halbwegs fertig und gleich wird damit angegeben ;-)) Das kleine Hausregal gehört mir, die Kinder kriegen einen Setzkasten für all den Kleinkram, der kommt aber erst. Und den provisorischen Nagel, mit dem ich das Haus zum Hängen gebracht habe, habe ich flugs weg-gephotoshoppt. So bin ich. Monk.)

Das coole Haus ist vom Kleiderschweden.
Die Kunst teilweise selbstgemacht, teilweise aus den diversen Ecken des Internets.
Das kleine Geoball-Schüsserl für Kleinkram ist aus diesem Download gebastelt.
Die Viecher-Filzstifte sind vom Kaffeeröster.

Stundenpläne - 12 Versionen in einem PDF. 
Da sollte für jeden Geschmack was dabei sein ;-)))
Zum Runterladen und Ausdrucken hier!

Notizzettel - 16 Versionen in einem PDF.
Bitte hier runterladen!


Ausdrucken. Ausschneiden. Freuen. VIEL SPASS!


Living in a small village changed some parts of my life.
Villagemum has to know, when school ends and hungry students are to feed. And what next days schedule demands on certain books.
And villagemum no longer passes several supermarkets and delis on running errands. One weekly grocery shopping. Result in the need for a shopping list.
New to my life is an uncovered fridge where magnets stick. 
Of course everything needed to be remembered found its way to fridgefront.
My now Monk-self could not bear any longer the awful mess. 
But I did not make 13 issues of an kidsdesign magazine for nothing! Ha!
Please find FREE printable school schedules (12 different designs in one pdf) here.
And FREE printable nice notes (pdf contains 16 designs) here.
Have fun!

Wer die Wahl hat...

Mittwoch, 17. September 2014


Vor einigen Monaten durfte ich in ein aufgelöstes Pflegeheim und dort ein paar Dinge mitnehmen, an denen niemand mehr Interesse hatte.
Ein Pelzmantel wird mich diesen Winter wärmen.
Ich bin neugierig, ob ich dieses in Boboville (sprich Wien-Neubau, Berlin-Friedrichshain und Kopenhagen generell - ok vermutlich in umgekehrter Reihenfolge) sehr stylishe Ding auch wage in Landsendhausen auch zu tragen. Ich werde es Euch wissen lassen ;-))
Eine Hose wurde ein Bild. Is no net fertig.
Und zwei Stühle.
Und ein Hocker.
Dank meiner neuen Werkelecke bin ich diesem nun endlich an den Leib gerückt und habe festgestellt, dass der Polster nur ein selbst aufgetackertes Stoff über einem Stück Schaumstoff ist.
So. Nun habe ich diesen Hocker.
Quasi nackt.
So soll er auch bleiben.
Aber zum Sitzen vielleicht doch bisschen was Weiches.
Also ein schlankes Pölsterchen, das nur so oben auf liegt. Oder zumindest optisch so kommt.
Und jezt beginnt die Quälerei:
Hocker so lassen.
Welche Farbe/Stoff hat der Polster?
Royalblau.
Sehr stylish.
Sehr CPH.
Sehr unpassend für das junge Wohnzimmer.
Graues/beiges Rauhleder?
Hm...
Bissl sehr fad...

Oder Hocker anmalen?
Weiß?
Grau?
Schwarz?
Haaaaaaaaaa....

Irgendwelche Ideen Eurerseits?

Beside of some other interesting items (I will update you) this little stool found its way to me. And thanks to my new craftcorner I turned to it.
Removing old fabric revealed a NOT upholstered base...
And brought me to serious decisions to make:
Leave wood as it is and add a little flat cushion for more comfort.
But which color?
Royalblue?
Very stylish.
Very CPH.
Very not our living room.
Offwhite, grey leather?

Or paint stool?
White?
Grey?
Black?
Haaaaa.....

Any ideas to offer?

Stoffe...

Dienstag, 16. September 2014


Natürlich ist mein Näherinnen-Gen in all dem "Haus zu Heim machen" nicht untergegangen.
Blöd für mich.
Oder mein Konto.
Weil beim Recherchieren bin ich über Fabricgodmother gestossen und ...und dann kann ich mich an nichts mehr erinnern, bis letztens ein Packerl mit diesem Inhalt ankam...
Gut diese Elefanten und Wale...nojo, könnte gut sein, dass ich die hier bald mal feilbiete ;-))
Die Fahrräder... YEAH
und die cremefarbenen Punkte auf Grau und Bordeaux...Jippieh!

Habt Ihr auch manchmal so Aussetzer des Bewusstseins, wenn es um Stoffe geht?

Some internetsearching lead me to Fabricgodmother.
Then my consciousness faded.
Until a parcel with above shown content arrived.
Elefants and whales knit will leave, maybe.
Bikes and dots are very welcolme.

Do you share this experience of black outs when it comes to fabrics?

Wall(y)love

Montag, 15. September 2014


Als ich beschlossen habe, dass ich nicht wieder in die Grossstadt zurückgehe, war natürlich einiges zu tun. Als erstes musste das Leben der Kinder hierher transferiert werden. Sie brauchten ihre Schreibtische, ihre Kleidung.
Also war der Fokus auf dem Kinderzimmer.

Als nächstes merkte ich, dass die Küche zwar gut, aber eben eine Wochenendküche war. Für jeden Tag brauche ich doch ein paar Utensilien, Gewürze mehr. Also Platz.

Vor einiger Zeit hatte mir ein netter Mann auf einem Landflohmarkt das String-look-a-like-Regal geschenkt! Boboville mit all seinen dänischen Ausläufern ist wohl noch länger vom nördlichen Wein- und Waldviertel entfernt ;-))

In meiner neuen Werkstattabteilung konnte ich nun fröhlich die 17 Schichten Farbe auf die Regalbretter streichen.

Ich gebe zu, fürs Foto gab es bissl Styling. Die Dosen sind noch leer und die Schachteln eigentlich fürs Kinderzimmer, aber dort fehlen auch noch die Regale.
Das Bild Geschirrtuch bräuchte noch einen Rahmen. Und im Holzregal unten braucht es auch noch bissl Ordnung. In der Müslikiste hätte ich gern was Hübscheres für Cornflakes und Müsli. Und dieses Steckerl, das links raussteht ist die Fliegenklatsche. Auch die dürfte gegen was Hübscheres ausgetauscht werden.

Richtig stolz bin ich auf die neue Ladestation.
Hier gab es IMMER einen Kuddelmuddel aus Ladekabel und herumfliegenden Handys.
Es war immer ein optischer Schlag ins Gesicht, denn wenn man den Raum betritt, fällt der Blick - zugegeben zuerst aus dem Fenster, denn wenn dieses Haus einen Vorteil hat, dann ist es der AUSBLICK! Sorry abgeschweift - also wenn das Auge sich satt gesehen hat, dann sieht man als erstes diese Wand.

Nach ein bisschen Grübeln, wie ich einen 3er-Verteiler, die ganzen Stecker und Kabel organisieren und dann auch noch einen hübschen Platz für die Handys selber schaffen könnte, kam ich zu diesem Ergebnis:


Was soll ich sagen?
ICH BIN GLÜCKLICH!

(Brauche jetzt wohl ein neues Cover fürs Handy ...vor diesem schönen Ding hier, sieht das Cover richtig grauslich aus... geschätzte LeserInnen... ich glaube Ihr habt jetzt die Chance Zeugen meine Monk-Werdung zu werden...;-))))

Was macht Ihr so mit diesem Kabelwirrwarr und dem ganzen Zeug, das aufgeladen werden will?

Thanks to my new craft corner I was able to paint shelves of this fleamarket find. I did a little show off for photoshooting. Boxes are empty, some are destinated for kidsroom, but shelves there are not ready yet ;-((
Beside of happiness about new shelf I am really really satisfied with my new charging station.
When entering this room, your first view - after you managed to loosen your eyes from the breathtaking view outside window - is this wall. 
Since we finished basic renovation I was unhappy with this mess of cables, plugs, mobiles.
After some thinking I came to solution, which I hope will prove its geniusness ;-)) over time ;-))
For now I am VERY HAPPY!

What do you do with all these cables and devices longing for charging?


Bodylove

Freitag, 12. September 2014


Ein Umzug ist ja nicht gerade ein Wellnessaufenthalt. Selbst in meinem Fall, wo ICH schon da war. Dann die Entscheidung. Und jetzt der Krempel nach muss. Es fehlt an gefühlten 127 Regalen. Und natürlich an noch 3425 anderen Dingen, die ein Heim zum Heim machen.

Vielleicht erinnert Ihr Euch an die liebe Michi? Meine erste und einzige Mitarbeiterin, und das leider nur von kurzer Dauer. Aber lang genug um unheimlich viel Spaß gehabt zu haben. Vor allem mit Benita. Benita ist Monk. Aber Michi kommt gleich danach (gell Michi, Bücher nach Farben ordnen ;-))) und zeigte mir immer wieder mit großer Begeisterung, wenn Benita mal wieder ein Kastl ordnungstechnisch auf Vordermann gebracht hat.
Nun.
Michi würde sich freuen.
Und Benita sowieso.
In meinem neuen Leben am Land mit Haus bin ich also klammheimlich ungefähr 20 Stunden am Tag zu Benita gekrochen und habe dort ALLES gelesen zum Thema Ordnung, DIY usw.
Und ich habe gelernt, dass Benita, als sie umgezogen ist, ZUERST ihren Hobbyraum aufgebaut und eingerichtet hat.
Und vor drei Tagen wusste ich warum.
Unser Haus ist das Haus, das meine Eltern gebaut haben. Meine Mutter war Winzerin und mein Vater LKW/Traktor/Busfahrer. Also GROSSE Fahrzeuge. Ungefähr 1975 haben meine Eltern einen Weinkeller und dazugehöriges Presshaus gebaut. In einem Stil und Dimensionen, die Winzer heute andenken. Also bei uns kann man mit Traktor und Anhänger INS Presshaus fahren....(ich habe die Worte meines Vaters noch in den Ohren..)
Winziges Detail, das die beiden übersehen haben....meine Mutter hatte nur ungefähr 1,75 ha. Weinbaufläche. Ich weiß nicht, was ein Winzer, der heute davon halbwegs ordentlich leben können mag, haben muss. Aber ich denke mindestens eine Komma-Verschiebung nach rechts wird es schon sein...
Egal. Ich habe also einen Weinkeller und ein riesiges Presshaus. Alles hässlichster Funktionalbau und nicht die Spur von irgendwelcher Winzer-Romantik, die vielleicht jetzt in irgendwelchen Hinterköpfen auftaucht.
Und wie das so ist, wenn es irgendwo Platz gibt, der aber so schiach ist, dass man dort nicht eine gemütliche Leseecke aufschlägt... er füllt sich. Mit Kram. Und Zeug. Und noch mehr Zeug. Es gibt eine Durchgangsschneise und das wars.
Blöd nur, wenn einem einfällt, dass man dort nun immer wohnen mag.
Und man in der darüber liegenden Wohnung es gerne doch ein wenig hübscher haben will. Oder zumindest Platz an den Wänden braucht.
Und dann merkt man, dass man obwohl das Haus riesig ist, NIRGENDS eine Fläche hat, wo man mal ein Regalbrett streichen kann. GRMPF.
Das ist der Moment, wo ich weiß, ich kann mich auf mich verlassen.
Da werden 330 Spanplatten, die man alle noch wahnsinnig dringend für irgendwas brauchen kann (O-Ton HB), zumindest so gelagert, dass man dann noch einen Kasten, der MITTEN im Raum steht, davor schieben kann (sagt Superwoman zu mir...milimeterweise zugegeben, aber immerhin - ich habe gesiegt!) und dann wird eine alte Weinkiste zum Radlständer und die 17 Fahrräder haben nun einen Platz und alles was aus Plastik ist, also Feuchte aushält in den Weinkeller verlagert und dann noch hier und da und plötzlich habe ich eine Art Miniwerkstatt.
Und am nächsten Tag habe ich dann gespürt, dass ich nicht mehr 20 bin.
Ich bin zwar AUS dem Bett gekommen.
Aber fragt mal lieber nicht wie.
Dann war die Eisbox, von denen ich jetzt in nächster Zeit ganz viele brauche und zwar nicht irgendwelche, sondern ganz bestimmte (wer in Österreich lebt: die von Clever sinds...) nur ein kleines Trostpflaster.
Und dann war ich doch bissl böse auf mich, weil fast ein Liter Eis auf einen Haps, was soll das werden, wenn das fertig ist, Frau Wally?
Und dann stolperte ich über dieses Bild und musste so lachen - vielen lieben Dank liebe unbekannte Illustratorin (denke mal, so was fällt nur einer Frau ein ;-))

Ab nun werde ich mich nie wieder geisseln, wenn ich das Kind in mir offenbar ganz viel Eis braucht.
Und mit 42 ist es wirklich ok, das zu zu lassen ;-))


Moving is not for sissys.
Even if you are at your new place first and stuff come later.
My new (old, its the house of my parents) house is big. But ugly. Functional (in the eyes of my father) company architecture with a small apartment on top.
Since we got the house basement began to fill itself with stuff. More stuff. A little path to reach certain spaces. And thats it.
But if you move in your weekend-used house for all time living you face some needed alterations. More shelves. More storage.
And I faced I have a big house and absolutely no space for painting some boards.
So I played superwoman and moved some material, a big wardrobe, made space for bikes and did a lot here and there and ended with a - at least for me - nice workspace.
Waking up next morning proofed my age. 
My twenties are long time gone.
And then nearly whole content of one liter ice cream box (from which I need a lot in near future) found its way into my belly.
And I was really angry about me.

And then I stumpled across this image (unluckily from an unknown artist) and had to laugh loud!

From now I swear I will never ever judge myself, when hard times result into a big hunger for ice cream. And being 42 is a good age to accept such things ;-))

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