Selbermachen: We make ART!

Dienstag, 21. Mai 2013




Also, eine gewisse Nähe zur Kunst verspüre ich ja immer.
Aber diese tollen neuen Graffiti/Jackson Pollock/Sprühdesigns, vor allem in Neon, die lassen mein Herz hüpfen.
Vor allem mein Selbermacherherz.
Das schreit ganz laut: Das kann ich auch!
Also hab ich die Feiertage genutzt und bin endlich zur Tat geschritten.
Bewaffnet mit Stoff meiner Wahl - ein sehr dünner Batist und ein schöner Jersey und mit Stofffarben (eh klar, das Neon dabei ist ;-)). Dazu eine leere Haarshampooflasche, leerer Joghurtbecher und eine Gabel.
I looove these new graffiti/Jackson Pollock/spraydesigns! When the contain some fluos, my heart jumps.
Especially my DIY-heart: I can make these too!
So finally I stopped longing and grabbed some fabric (a veeery thin cotton voile and a nice jersey) and some fabric colors (of course including fluos), empty shampoo bottle, plastic cup and fork.





Ich habe die Stoffe ganz einfach draussen am Vorplatz (am Land) aufgelegt und mit Steinen beschwert.
Generell: Der Untergrund sollte einfach nicht zu heikel sein, wer ordentlich einen auf Pollock macht, spritzt auch mal daneben...
I put the fabric flat on the ground at the area in front of the house and secured it with stones. Generally: The surface under your fabric should be sturdy and you should be able to mess around a bit, think Pollock!



Dann etwas Neonfarbe in die Shampooflasche, etwas Wasser dazu, schütteln und lostropfen!
Man kann nix falsch machen. Weder beim Farbe/Wasser-Verhältnis noch beim Tropfen... also nur zu.
Put some fluo-color into the shampoobottle, add some water, shake and go ahead with dripping!
There are no chances for mistakes: either color/water-ratio nor dripping... just go ahead.



Der sehr dünne Baumwollbatist hat die wässrigen Tropfen sehr gut aufgenommen - fast ein wenig zu gut. Im fertigen Ergebnis sind das jetzt zart hellgelbe Stellen.
Also hab ich dann die Gabel genommen und habe diese in die unverdünnte Farbe getaucht und  damit bisschen in der Luft rumgefuchtelt (siehe Bild 3) - die ziemlich pastose Farbe zieht dann lange Fäden beim Runtertropfen von der Gabel und damit kann man suuuuper Muster machen.
Für mehr Tropfen habe ich dann die Farbe einen Hauch verdünnt (im Joghurtbecher) und wieder rein mit der Gabel und mit Kraft abschütteln über dem Stoff - macht super Tropfen!
The very thin voile absorbed the thinned color very well - a bit too much for my taste. The final result are very light yellow areas on the fabric.
For more bold color effects I took a fork, dipped into the unthinned color jar and just waved around in the air (see image 3). The unthinned color drips down in veeery long drips and allows you to create great patterns.
For more dotted patterns, I used the plastic cup, added some color and just very little water and dipped the fork again and dripped the color with some force above the fabric - great dotted spots!



Nach einer Weile experimentieren hatte ich dann das Ergebnis das ich wollte.
Zeitaufwand...ich war schon gute zwei Stunden beschäftigt - bisschen viel für meinen Geschmack für grad mal 3 m Stoff...
Die Farben, die ich verwendet habe, sind teilweise neue, teilweise uralte aus einer meiner vielen Bastelkisten... ich denke alles, das sich nicht auswäscht, funktioniert ;-))
Danach die Stoffe ordentlich bügeln - das hat mein Bügeleisen gleich mal ordentlich versaut. Merke: Stoffe wirklich gut durchtrocknen lassen! Durch den pastosen Farbauftrag sind manche Stellen wirklich dick mit Farbe - und die brauchen sicher eher 24 als 4 Stunden Durchtrocknungszeit... Was ich draus gemacht habe, kommt hier demnächt ;-))
PS: Anguru noch bis heute Mitternacht mit Code billiger!!! (siehe letzter Anguru-Post)
After a while I was satisfied with the result.
Time needed... I think at least 2 hours. A bit too much for my taste, just for 3 meters fabric.
The colors I used are partly super old (from one of my DIY boxes) and partly new purchases. I think everything will work, which does not wash out.
After drying, give them a good ironing. But make sure even the parts with thick colorlayers (the bigger drips) are absolutely dry. I had to give my iron a very intense cleaning... I assume the drying process is more 24 than 4 hours, which I gave ... and what I did with all that wonderful fabrics, I show here very soon!


PS: Get Anguru 10% less with code until today midnight (see latest Anguru post)

Drinnen: Small is beautiful

Montag, 20. Mai 2013



Aus gegebenen Anlass darf ich mich momentan grad mit Badezimmer auseinandersetzen.
Das ist ja an sich kein unschönes Thema, nur das Ding hat nur 3 qm, vielleicht 4, wenn man ganz genau misst. Klar ist, es ist klein. Sehr klein.
Ums Eck und darin soll unbedingt eine Badewanne, das Klo und der Waschtisch Platz finden. Naja. Und dann noch Menschen.
Damit wird das schon ein bissl schwieriger.
Pinterest ist natürlich die perfekte Quelle für jegliche Art von Inspiration - so eben auch zum Thema Bad.
Und besonders schön ist, dass ich hier ein paar Toiletten für das kleine Bad gefunden habe, die nicht so viel kosten, wie das ganze Badezimmer zusammen ;-))))
Im Uhrzeigersinn: kleines Bad, kleine Fliesen,  viele Regalbretter übereinander machen viel Platz, gleiche Fliesen für Wand und Fussboden lassen die Grenzen verschwimmen, eine Wand mit einer schönen Tapete lenkt von der Enge des Raums ab

We have to renovate a supersmall bathroom.
So currently I have free admission to Pinterest ;-))
And of course as Pinterest is a never ending pool of inspirations for every thing, it is for small bathrooms as well...
What we need is toilet, wash basin and bath tub in less then 3 sqm. And one should consider persons inside as well...


ANGURU ist im Webshop! Schöne Pfingsten!

Samstag, 18. Mai 2013


JUHUUUUUUU!!!!
Ich habe es geschafft, ein Schnitt innerhalb weniger als einem Jahr, in diesem Fall sogar einem Monat!
Und für alle, die Angst haben, dass ihnen über Pfingsten langweilig werden könnte, gibt es einen 
ZEHN PROZENT NACHLASS!!! (bis Dienstag Mitternacht)

Einfach "ANGURU" im Codefenster beim Warenkorb eingeben - VIEL SPASS und schöne Feiertage!!!

(pattern is fully bilingual, in my funny english, but with the help of a lot of images, you will make it through the instructions!!)
And for those who are afraid of too much time during the whitsund holidays... 
I give you are 10% DISCOUNT!!!! (valid until Tuesday midnight)
Enter "ANGURU" to the code box at the webshop - have a great time!

Nur für den Fall, dass Ihr auch...

Mittwoch, 15. Mai 2013


... nähen müsst, hab ich mir gedacht, ich zeige Euch mal, wie ich das mache.
Die Kindergruppe (D: Kinderladen), die meine kleinere Tochter besucht, macht diese Woche einen mehrtägigen Ausflug. Das bedeutet für Ein-Kind-Eltern 3 x Schlafen ohne Kind. Für Mehr-Kind-Eltern zumindest eines weniger irgendwo abholen. Auch nicht schlecht.
Schlecht ist nur, dass ich irgendwann mal in grauer Vorzeit zugesagt habe, mich darum zu kümmern, dass die wirklich schon grausligen Matratzen gegen neue und gleich mit netten, abzieh- und waschbaren Bezug in neutralen Tönen ausgetauscht werden.
Und nach all der dichten Zeit in der Vergangenheit, ist irgendwie nur diese Woche übrig geblieben um VIERZEHN Kindermatratzenbezüge zu nähen. (Und vorher zum Möbelschweden zu fahren um Matratzen und Stoff zu kaufen.)
Na gut. Irgendwann hab ich mich von dem Schock erholt, was das in echt bedeutet - 14 Matratzen sind sehr, sehr viel. Und Stoff dafür noch mehr. Und wenn der waschbar sein soll. Muss man den VORHER waschen.
Also hab ich gut 20 Meter Stoff bei uns zu Hause auch noch vorher gewaschen.
Lektion für Frau Wally: VORHER nachgedenken bevor man was zusagt...
Äh ja, aber bei der Elternschaft momentan, wäre auch bei reiflichem Nachdenken nur ich für diesen Job übriggeblieben... Wurscht. Augen zu. Durch.

Also Matratzenmaße: 60 x 120 x 5 cm


Die Idee ist eine Hülle mit einem Zipp und möglichst wenig Nähte.
Also ein Rechteck, dass die Matratze einhüllt und an einer kurzen Seite einen Zipp hat, und auf der anderen kurzen Seite und auf einer langen Seite eine Naht. Die Matratzenhöhe wird durch Eckenabnähen berücksichtigt.

Also Breite der Matratze - 60 cm plus Höhe der M - 5 cm = 65 cm - das mal 2 = 130 cm ist also eine Seite des Stoffrechtecks.
Länge der Matratze 120 cm plus Höhe der M - 5 cm = 125 cm -> andere Seite des Stoffrechtecks.
Und weil ich mit Ovi und Nähma arbeiten werde, schneide ich das so zu, dass die 130 cm auf der Endelkante des Stoffs liegen - dann nehme ich diese Seite gleich zum Zippeinnähen und erspare mir hier das Versäubern, der Rest wird eh mit der Ovi gemacht.

In Wirklichkeit habe ich das alles fadengerade gerissen - also den Stoff nur kurz eingezwickt und dann gerissen - geht bei festeren Baumwollstoffen suuuper!

So, jetzt den Zipp rein:
Zuerst eben den Stoff so zur Hälfte legen, dass die Endelkanten übereinander- und vor einem liegen. Dann vom Bruch 2,5 cm (1/2 Höhe der M) messen und in beide Stofflagen einen kleinen Zwick machen. Stoff aufklappen und Zipp ganz aufmachen und mit der Stoffbändchenseite am Endel anlegen und mit diesem kleinen Metallstopper so an den Zwick anlegen, dass das Metallding ein paar mm vor dem Zwick liegt - siehe Bild.




Wenn Ihr den Stoff dann ganz aufklappt und die andere Zipphälfte auf der anderen Hälfte anlegt, sollte es dann wie am letzten Bild ausschauen - zwischen den Zippbändchenenden etwas Abstand, ansonsten aber alles in einer Linie.

Der Zipp ist ja viel zu groß bei mir, was aber nix macht, wird dann einfach abgeschnitten. Aber rundherum reingesteckt, schaut das dann so aus:


Dann - wie Ihr seht, ganz brutal, ohne Zippfüsschen - steppe ich den Zipp an die Kante - einfach den ganzen Zipp rundherum verlaufend. Auch bei dieser Lücke habe ich einfach weitergenäht.
Danach, wer mich kennt, weiß schon was kommt: BÜGELN!!!

Und gleich gehts weiter mit Absteppen:
Wie beim Einnähen schon ohne extra Fussel, einfach brutal drüber abgesteppt - bei 14 Bezügen gilt es eine etwas weniger sentimentale Haltung an den Tag zu legen...;-))


Dann Zipp schließen und den überstehenden Teil abschneiden.
Dann das Rechteck an den verbleibenden Kanten zusammenstecken und auf gehts zur Ovi.
Hier ist nur beim Anfang - beim Zipp etwas Aufmerksamkeit gefordert:
Ich habe das so gemacht, dass ich das Fusserl hochgehoben habe, denn den Zippteil soweit unter das Fusserl und nach hinten geschoben habe, dass die Nadeln erst NACH dem Zipp in den Stoff greifen.
Fusserl runter und fröhlich die beiden Seitennähte overgelockt.

Dann noch die Ecken abnähen.
Die jeweilige Ecke so hinlegen, dass die Seitennähte oder Kanten oder Zippmitte aufeinanderliegen und so ein Dreieck ergeben. HIER WIRKLICH GENAU ARBEITEN!!!
Dann 2,5 cm von der Dreiecksspitze runtermessen und quer eine Linie ziehen, die 5 cm lang ist - ich habe dazu mit einem kleinen Schneidermaß einfach die 5 cm gesucht und markiert - siehe Foto.
Feststecken und bei den restlichen drei Ecken pro Bezug auch so verfahren.


Dann in die Maschine damit!
Bei den Ecken mit Zipp ein paar Mal hin- und hernähen, damit da nix aufgehen kann.
Wenden und ...

....FREUEN!!!
Nur noch dreizehn ;-))))))))
(Im Ernst: es war weniger schlimm als es sich auf den ersten Blick anfühlte... und sogar der superkritische HB hat gemeint, die wären aber schön genäht ;-))))))

DIE Hose der Burg: Anguru

Montag, 13. Mai 2013


So meine Lieben, das lange Wochenende ist vorbei.
Und 2 Tage davon hatten wir ja auch Wetter, das Urlaubsfeeling verbreitete.
So war ich hochmotiviert, die schöne tolle heißgeliebte Hose vom Burgwochenende mal näher unter die Lupe zu nehmen und zu schauen, was da noch drinnen steckt:
Nämlich eine seeeeehr coole Hose aus einem festen Stoff. Z.B: Leinen. Wie in meinem Fall.
Oben hat sie einen Formbesatz der zwischen Taille und Hüfte sitzt und sich schön schmal macht. Auch die Hose ist oben ganz schlank, die Weite kommt erst ganz unten.

Damit die Proportionen stimmen, oben bitte ganz klein und eng bleiben. Beim Fotoshooting hatten wir 25 °, da reicht das Tanktop. Ansonsten ein schmales Oberteil. Ohne viel Chichi, sonst ist es zu esoterisch. Wenn es noch kühler wird - eine sehr förmliche kleine Jacke. Ein Blazerchen wäre ideal. Ja nix zu Sportliches. Hier ist die Hose der Star und alles andere ist der Rahmen ;-)))

Weil ich gerne tüftle und rumtue, hat die nun einen wunderschönen Nahttaschenverschluss. Sprich, man hat die schönen, wie praktischen Hüftpassentaschen und gleichzeitig einen Verschluss um in die Hose rein zu kommen.
Unten hat sie keine Bündchen, sondern endet auf halber Wade, fast wie ein langer A-Linien Rock.
Das macht die Hose aber auch insgesamt förmlicher, so dass sie durchaus bürotauglich ist.

Wer das nicht will, kann ja noch immer einen Bund aus Rippenjersey oben drauf setzen ;-)

A pro pos Jersey: die Version gibt es natürlich auch:


Mit allem Goa-Feeling, das man sich nur wünschen kann. Ein breiter Bund macht sich entweder ganz flach unter einem Shirt oder wird umgeklappt für etwas mehr Bauchfreiheit - oder Bequemlichkeit.
Wenn die Temperaturen steigen, könnte man auf Hochwasser machen - das bringt dann mehr Luft ans Bein.

Anguru heißt Winkel - Weil sie so einen schönen Winkelschnitt hat - und weil das ein Wort mit A ist. Wie alle, die auf der Burg mit waren, wissen. Die Hose muss was mit A heißen... Na bitte. Und in Anguru steckt sogar der Guru, und in der Jerseyversion ist sie ja schon ein bisschen enlighted ;-)))
(Siehe Bild mit Baum-Yogapose).

Und was man auch sehr schon auf beiden Bilder sieht, ist mein neues Lieblingsaccessoire: OBI - nein, nicht der Baumarkt, sondern der GÜRTEL.

Anguru-Schnitt IST IM WEBSHOP und Obi-Anleitung demnächst am Blog bzw. im Webshop!

Das war die Burg 4.0

Donnerstag, 9. Mai 2013





So meine Lieben,
heute bin ich schon am Lande um ein langes Wochenende zu genießen.
Damit Ihr hier aber auch was Unterhaltsames habt, dachte ich mir, das wäre ein guter Zeitpunkt um die Burg nachzulesen.
Eine nicht gerade ebene Anreise meinerseits (Donnerstag Abend noch heftiger Zahnarztbesuch, Freitag vormittag während des Burg-Einkaufens ein Anruf aus der Kigru - wir äh ich hätte das Mittagessen vergessen...) brachte mich dann aber doch endlich zur Burg ...großes Aaaaahhh!
Wenig später waren alle Nähmaschinen, Lebensmittel, Kaffeekapseln und die letzten Teilnehmerinnen im Gästehaus untergebracht und wir konnten uns bisschen beschnüffeln oder herzlich umarmen, weil SECHS Teilnehmerinnen schon beim letzten Mal dabei waren!
Die Goodiebags wurden verteilt und die Inhalte von Lillestoff, Stoffsalon und Lebenskleidung erfreut inspiziert.
Dann ging es aber auch schon los.
Ein neuer Hosenschnitt machte rasch die Runde. Irgendwas mit A wird er wohl heißen, weil so A-förmig ;-))
Ein nettes AAAAbendessen brachte eine kurze Pause, dann gleich im Anschluss Nacht-Nähen.
Ein Morgen mit Frühstück auf der Burg und wieder viel Gelächter, viel Kaffee und noch mehr A-Hosen. Dann die ersten Ohus und Frau Stoffsalon war schon ungefähr bei Kleidungsstück Nr. 5. Voriges Mal hatte sie insgesamt drei genäht.
Zu Mittag Mozzarella mit Tomaten und weiter gehts.
Ich habe mich dann durchgerungen, die beiden Overalls, die ich für meine Kinder angedacht habe, mal zuzuschneiden. Es sollten so Spaghetti-Trägerdinger werden, mit Gummismok bei der Brust.
7 (in Worten SIEBEN) Stunden später waren ich und die Overalls fertig.
Dazwischen hat Frau Stoffsalon mir Nähanleitungen für Smok-Verarbeitung mit milder Stimme vorgelesen und zart gemeint, ich könne doch auch einfach drauf sch.... ähem also die Overalls sein lassen, wenn mir diese Verarbeitungsart dermaßen widerspräche.
Nun und genau hier liegt der Hund begraben, und genau das ist der Grund warum ich die Burg liebe.
Weil - auch wenn man gar nicht danach fragt, man darf soooo viel über sich selbst lernen...
In meinem Fall über die Angst als inkompetent dazustehen, über die Angst Projekte einfach aufzugeben, über die Angst etwas nicht zu können...
Wahnsinn.
(Und für alle, die wirklich gerne und mit Freude dieses Gummifaden-Unterspulen-Ding praktizieren wollen, denen sei die Great-British-Sewing-Bee ans Herz gelegt. Ich bin damit fertig. Nein, ich kann NICHT alles. Und ja ich bin trotzdem super ;-))))))))))))))) Klingt irgendwie nach Peanuts oder? Egal. Lesson learned. - Spätestens eben nachdem die Overalls zu Hause dann a) zu klein und b) als innen zu kratzig empfunden wurden. Wie sagte eben Frau Stoffsalon: Hör auf was für Deine Kinder zu nähen!)
Die anderen Burgmenschen haben in der Zwischenzeit
- ein Unwetter mit Hagel ungeahnten Ausmaßes erlebt - inkl. Winterlandschaft und gesperrter Talausfahrt und Autobahn nachher.
- Und den Besuch der alten Dame, der wir eigentlich verdanken dürfen, dass wir überhaupt auf der Burg sind: Sabina Reichhold. Die Frau von Henry Reichhold, der in den 60er Jahren die Burg gekauft und als Seminarzentrum mit deutlichen Einfluss von seiner Frau renoviert hat.
Ein ein wenig abenteuerlicher Abstieg ins Dorf zum anderen Dorfwirten, der im Herbst unser neuer Stammwirt sein wird, brachte neue Energien und eben die Erkenntnis, dass das jetzt schon ein ordentliches Unwetter war...




Hat uns aber natürlich nicht vom nächtlichen Weiternähen abgehalten.
Noch einmal schlafen und frühstücken. Und dann der übliche Sonntagseifer, wenn die Abreise deutlich näher rückt...Ein Süppchen aus meiner Hand hat noch schnell alle mit Energie versorgt und dann noch die allerletzten Schnitte getauscht, Sachen zugeschnitten und die unvermeidliche Suche nach all seinen Teilen.
Nähfazit, so weit ich es überschauen kann:
gefühlte 27 A-Hosen
gefühlte 13 Ohus
ein Maßhemd für einen kleinen englischen Sir
zwei Kleidchen für zwei Schwestern, Marke besonders nett
3 Oberteile für Frau Stoffsalon
ein Gürtel für ebendiese
eine 3/4 Patchworkdecke (von gefühlten 1234 Teilen, fehlen jetzt nur noch 287)
eine schöne Hose mit nur ein ganz klein wenig fraglichen Taschen
eine schöne Hose nach einer anderen schönen Hose
einen Purito Twist
einen Purito so
ein Hoody
zwei Schmetterlingstuniken
2 superschöne Bubenshorts
ein lustiger Rock, der eigentlich eine A-Hose ist
7 Kindershirts (oder waren es nur drei?)
eine sehr coole Kinderweste
13 Taschen, möglicherweise auch weniger
zwei Kissen (bin ich mir sicher, eins wurde gezeigt, eins ganz bestimmt im Geheimen noch genäht)
ein wunderschönes Kleid
noch ein wunderschönes Kleid
ein sehr fruchtige Schürze ohne Anleitung
ein sehr schönes Kinderkleid mit Passepoile - hey lass mich mal, ich weiß wie das geht
und
ahem
zwei Overalls mit Shirringdetails. Ohne Worte.
Und dann am Sonntag Nachmittag - viele Küsschen und viele - das müssen wir unbedingt im Herbst wieder machen!!!!
VIELEN DANK fürs Mitmachen, Mitlachen, Dabeisein, Mutig sein, Zaghaft sein, Sich her trauen, nie wieder heimfahren wollen, immer wiederkommen...:
Denise
Judith
Katy
Katy2
Michi
Karin
Eva
Steffie
Johanna
Gudrun
Susanne
Kathrin - die auch einen sehr schönen Bericht auf ihrem Blog hat!
und natürlich der wunderbaren, ohne die ging eigentlich gar nix ALEX vom Stoffsalon!!!
DANKE DANKE DANKE!!!
Und ja hier ist er der Herbsttermin: 18. - 20. Oktober 2013!!!!
Jetzt im Webshop!
Bitte rasch buchen, es gibt jetzt nur noch 8 Plätze!

UPDATE MONTAG, 13. 5. nur noch FÜNF Plätze!!!

UPDATE FREITAG, 17. 5. AUSVERKAUFT! 
YEAH Ich freu mich auf Euch!!!!

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